Snowkiting - Kitesurfen auf Schnee?
Wer Kitesurfen (Lenkdrachen-surfen) kennt weiss das es parallelen geben muss, aber trotzdem ist Snowkiten total was anderes als Kitesurfen. Angefangen in der Aussprache wird beim Kite-surfen mit dem Kite gesurft und über die flüssige Materie H20 geglitten. Beim Snow-Kiten wird der Schnee gekitet... Die Philosophie des Snowkitens liegt in der Kunst das Stück Schnee zu finden das tagsüber mit dem idealen Wind angeströmt wird. Der Schnee ist dabei sehr wichtig, Nassschnee ist zum Beispiel etwas sehr unangenehmes...das weiss auch jeder Skifahrer/Snowboarder hingegen ist Pulverschnee ein Traum.

Beim Snowkiten wird man sehr schnell feststellen das zuviel Pulverschnee fast schon zu anstrengend ist, ähnlich wie Nassschnee, ausser es hat genügend Wind... Und der Wind ist die zweite Komponente die, wie auch beim Kitesurfen, entscheidet ob man schnell/langsam, mit einem grossen/kleinen Kite, mit einem grossen Board/Ski auf dem Kitespot unterwegs ist. Aber etwas hat Snowkiten mit dem Kitesurfen gemeinsam...man kann unabhängig von Motorkraft (Motorboot, Sessellift oder Helikopter) sehr grosse Distanzen zurücklegen ohne müde zu werden. Hierzu ist die richtige Technik wichtig, diese könnt ihr bei uns lernen...
Viel Spass...

Was genau ist Snowkiting?
Wer weder Kitesurfen noch Snowkiten kennt, wird sich fragen "wie geht das, Wind und ein Drachen an Schnüren den man mit eigener Kraft halten muss!?, Ski/Snowboarden ist schon anstrengend ohne einen Drachen zu halten!?"
Der Trick dabei ist das Harness am Körper (Gesässgurt mit Haken) an dem wir den Kite mit einem Sicherheits-Auslösemechanismus fix einhängen. Die Kraft des Kites wird so von unserem Körpergewicht aufgenommen. Wenn wir den Kite nicht bewegen zieht es dank mondernster Aerodynamik fast nicht an uns (volle Kontrolle), wollen wir in eine bestimmte Richtung fahren, fangen wir an den Kite zu bewegen (ähnlich wie beim Pedale treten) mit den Armen geben wir Steuerimpulse wie beim Fahrradfahren mit den Beinen nur das wir nicht auf dem Kite sitzen.
Hier ein
Link zu einem Harness:

Wo kann man Snowkiten?
Egal ob ein zugefrorener See, hügelige Landschaften oder mitten im Gebirge, überall wo genug Platz ist kann man ünberührte Landstriche als erster erobern. Mit zunehmendem Können sind auch Touren, akrobatische Sprüge und Flüge mit dem Kite möglich. Snowkiten erweitert das Spektrum des Wintersports mit einem einzigartigen noch nie dagewesenes Erlebnis: Es geht nicht nur zu Fuss bergaufwärts, nein...man schraubt sich wortwörtlich den Berg hinauf wenn man so will...

Ist Snowkiten gefährlich?
Snowkiten ist nicht gefährlich, weniger gefährlich als Ski/Snowboardfahren – sofern man sich an gewisse Regeln hält. Wenn du mit dem Snowkiten beginnen willst, ist ein 2-3 tägiger Kurs von Vorteil, um die wichtigsten Basics zu erlernen. So ist ein sicherer, schneller und natürlich spassiger Einstieg ins "Snowkiten" möglich. Weitere Levels wie zum Beispiel das Tourenkiten benötigen dann wieder eine spezielle Ausbildung die bei erfahrenen Snowkitern absolviert werden sollte. Da der Kite fest durch das Harness mit einem verbunden ist, besitzen heutzutagen alle Kitesysteme einen modernen Sicherheitsmechanismus. Siehe hier:
So hat man jederzeit die Möglichkeit den Drachen drucklos zu stellen oder gar ganz von sich zu trennen.
Was benötige ich sonst noch?
Zum Snowkiten braucht man nicht viel. Gute technische Klamotten, Kälteschutz, Sonnenbrille, ein Paar Ski oder ein Snowboard, ein Trapez (Hüft- oder Gesässgurt) und ein Kite reichen. Das komplette Kiteequipment sowie Protektoren werden dir beim Kurs natürlich zur Verfügung gestellt. Weiter brauchst du nur Freude am Schnee, an der Natur, und ein kleines bisschen Ausdauer um bei deinem ersten Snowkite-Adveture Spass zu haben.
Snowkiten eignet sich sehr gut um später das Kitesurfen auf Wasser zu erlernen. Wer den Kite auf dem Schnee im Griff hat, wird es auch auf dem Wasser einfacher haben.